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Donnerstag, 17. Mai 2012    

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Position:  / Kliniken / Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie / Forschung / Abhängigkeitserkrankungen / Projekte, Studien und Kooperationen

   
           
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
     
 
     
 
     
 
       
 
       
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
     
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   
 
   

Projekte, Studien und Kooperationen

Drittmittelgeförderte Forschungsprojekte

Neurobiologische Grundlagenforschung: Evaluierung verlaufs- und zustandsabhängiger neuro- und verhaltensbiologischer Merkmale zur Charakterisierung homogener Subgruppen von Abhängigkeitskranken sowie deren Bedeutung als potentielle Prädiktoren für geeignete Therapieverfahren (z.B. Einsatz von Anti-Craving-Substanzen) unter besonderer Berücksichtigung des monaminergen, serotonergen und dopaminergen Neurotransmittersystems (BMBF).

Evaluation alkoholspezifischer Risikogene im Rahmen des nationalen Genomforschungsnetzes (NGFNplus) (BMBF).

„Individuell adaptierte Therapie der Alkoholabhängigkeit – PREDICT“ (BMBF).

Manualisierte, bedarforientierte Psychoedukation in der Akutbehandlung Alkoholabhängiger (BMBF).

 

Teilnahme an wissenschaftlichen Studien

  1. Derzeit wird  im Rahmen einer ambulanten Behandlung bei alkoholabhängigen Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren die Wirksamkeit einer Depot-Medikation untersucht, die das Rückfallrisiko vermindert. Die Substanz selbst hat sich bereits längst zur Rückfallprophylaxe bewährt. Bislang unbekannt ist, ob auch eine Depot-Gabe 1 mal im Monat eine hinreichende Wirksamkeit zeigt.
  2. Ab März 2008 wird alkoholabhängigen Männern und Frauen im Alter zwischen 18 und 65 Jahren die Teilnahme an einer randomisierten, manualisierten Psychoedukation ermöglicht. Hierbei handelt es sich um eine gesprächstherapeutische Intervention während der stationären Akutbehandlung mit anschließender ambulanter Begleitung. Interessenten/Interessentinnen können sich an die o.g. Kontaktadresse wenden.

 

Externe wissenschaftliche Kooperationspartner

Prof. Mann, Prof. Rietschel, Prof. Kiefer (ZI, Mannheim); Prof. Nöthen, Prof. Maier (NGFN, Bonn); Prof. Schumann (King's College, London); Priv.-Doz. Dahmen (Psych. Uni, Mainz); Prof. Wiechmann (GSF, Neuherberg); Prof. Rösler, Prof. Retz (Kompetenznetz ADHS, Uni Saarland); Prof. Bühringer, Dr. Küfner (IFT, München); Dr. Fleischmann (BZK, Wöllershof); Prof. Wiesbeck (PUK, Basel); Priv.-Doz. Preuss (Psych. Uni, Halle); Prof. Tretter (Isar-Amper-Klinik, München); Prof. Lesch, Prof. Fallgatter (Psych. Uni, Würzburg); Priv.-Doz. Dan Rujescu (LMU, München); Prof. Batra (Psych. Uni, Tübingen); Dr. Berner (Psych. Uni, Freiburg); Prof. Soyka (Meiringen); Prof. Lamott (Forens. Psych. Uni, Ulm); Prof. Lange (Exp. Psychol., Regensburg); Prof. Spangler (Psychol.Uni, Erlangen); Prof. Zimmermann (Psychol. Uni, Dortmund); Prof. Frick (Carinthia Inst., Kärnten); Priv.-Doz. Hellerbrand (Innere Med. Uni, Regensburg) 

 

Weitere laufende Forschungsprojekte

  • Bedeutung psychiatrischer Komorbidität, insbesondere eines Aufmerksamkeitsdefizit/Hyperaktivitätssyndroms (ADHS) im Erwachsenenalter hinsichtlich Beginn, Verlauf und Prognose von Abhängigkeitserkrankungen
  • Katamnestische Verlaufsuntersuchungen bei Alkohol- und polyvalenten Drogenabhängigen (Leitdroge Heroin)
  • Evaluation und Katamnese einer manulisierten Rückfallprävention bei Alkoholabhängigkeit
  • Bedeutung funktioneller Polymorphismen geeigneter Kandidatengene aus dem Bereich des zentralen "Belohnungssystems" für die Entwicklung spezifischer Symptome bzw. Syndrome (z.B. schweres Entzugssyndrom, spezifische Organschäden etc.) bei Abhängigkeitserkrankungen
  • Repräsentative Untersuchung zur Prävalenz von Substanzmissbrauch bei Jugendlichen der Jahrgangsstufen 9 und 10 an Regensburger Schulen in Zusammenarbeit mit dem Suchtarbeitskreis Regensburg.