Auszug aus der Website der Medizinischen Einrichtungen des Bezirks Oberpfalz (Medbo)
Quelle: www.medbo.de/index.php?id=1833
Stand: Donnerstag, 17. Mai 2012


Institutsambulanz für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie Amberg


Seit Juni 2009 besteht neben Cham und Weiden die dritte Außenstelle der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie in Amberg. Das sozial-psychiatrische Team um Dr. Franz Hench, Arzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie, besteht aus den Psychologinnen Dr. phil. Elisabeth Fremmer-Bombik und Frauke Kunze, der Sozialpädagogin Sabine Prün, der Pädagogin Eva Müller-Simeth, der Motopädagogin Daniela Tuchbreiter sowie Silvia Keck und Birgit Zeitler in der Anmeldung.

Die Institutsambulanz leistet eine leitlinienorien-tierte kinder- und jugendpsychiatrische Diagnostik von Kindern und Jugendlichen ab dem Kleinkindalter und ihren Familien. Dazu gehören auf Seiten des Kindes bzw. Jugendlichen das diagnostische Spiel bzw. Gespräch, eine testpsychologische und eine körperliche Untersuchung mit dem Schwerpunkt der Entwicklungsneurologie. Auf Seiten der Eltern steht eine umfangreiche Anamnese im Mittelpunkt, die medizinische, psychodynamische und sozialpsychiatrische Aspekte umfaßt und auf die Familiendynamik im Besonderen fokussiert. Für anderweitig notwendige Untersuchungen (z.B. Labor, EKG, EEG, etc.) besteht eine gute Kooperation mit niedergelassenen Ärzten und der Kinderklinik am Amberger Klinikum St. Marien. Häufig ist auch - in der Regel mit Einverständnis der Eltern - die Einbeziehung anderer wichtiger Bezugspersonen bzw. auch Personen aus dem medizinisch-therapeutischen und sozialpädagogischen Helfersystem wie niedergelassenen Therapeuten, der Erziehungsberatungsstelle, Schulen, Tagesstätten oder dem Jugendamt u.a. sinnvoll.

Dank einer personellen und räumlichen Erweiterung finden neben Diagnostik und Beratung psychotherapeutische Einzelbehandlungen, mototherapeutische Einzel- und Gruppenbehandlungen, Kindergruppen mit psychoedukativ-psychotherapeutischem Ansatz sowie eine Elterngruppe statt.

Um in der allgemein angespannten Versorgungslage in Amberg und im Kreis Amberg/Sulzbach die Patienten zur empfohlenen Behandlung nicht an andere Stellen wie z.B. die Regensburger Klinik oder niedergelassene Therapeuten verweisen zu müssen, ist eine Tagesklinik mit zwölf Behandlungsplätzen und damit einhergehend auch eine Erweiterung der Ambulanz in Planung.

 

 

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